Ein paar Pfadfinderbegriffe

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Term Definition
Sippe

Sie ist die kleinste Gruppe in der Pfadfinderarbeit. Sie hat zwischen vier und zwölf Mitglieder (Jungpfadfinder) und arbeitet unabhängig. Neben reinen Jungen- und Mädchensippen können diese auch gemischt (koedukativ) sein. Dies wird in den Pfadfinderbünden verschieden gehandhabt. Mehrere Sippen zusammen können einen Stamm, eine Siedlung oder einen Trupp bilden. Jede Sippe hat auch einen oder zwei verantwortliche Sippenführer, die die Heimabende vorbereitet und mit ihnen auf Lager und Fahrten gehen.

Sippenführer

Von einem Pfadfinderbund/-verband ausgebildeter Gruppenführer, der berechtigt ist eine Sippe zu führen. In der Regel ist der Sippenführer nicht sehr viel älter als die anderen Sippenmitglieder (Jugend durch Jugend geführt). Alle Sippenführer eines Stammes bilden den Stammesrat.

Sippenführerschulung (SiFüSchu)

Alle Gruppenführer werden für ihre verantwortungsvolle Aufgabe umfassend ausgebildet. Grundlage jeglicher Führungstätigkeit ist die Sippenführer- und Meutenhelferschulung. Sie findet im Ring statt und ist dreigliedrig aufgebaut:
Polaris ist ein vorbereitendes Wochenende, bei dem die Pfadfinderpraxis (Probenarbeit) im Vordergrund steht.
Der Hauptteil vermittelt Themen wie Gruppendynamik, Elternarbeit, Stile und Symbole, Recht, Fahrt und Lager, Regeln und Versprechen, Bund und Ring, …
Der dritte Teil ist ein Nachtreffen, der dem Erfahrungsaustausch und der Heimabendgestaltung dienen soll. Die Schulung versucht zudem das Kennenlernen anderer Pfadfinder zu fördern und die Freundschaften innerhalb des Ringes zu intensivieren

Sippenstunde/Meutenstunde

siehe Heimabend

Sippling

Mitglied einer Sippe

Smuffelt

(das, -, -s) gibt es nicht wirklich und diente lediglich dazu, Sie in unser Wörterbuch zu entführen. Man könnte das praktische Baumwollsäckchen so nennen, in dem man auf Fahrt seine schmutzigen Sachen verstauen kann. Siehe auch Schöner Hajken

Smugglers Point

Name des Bundeslagers des DPBMs im Jahr 1997. Das Lager fand in Cornwall statt. Vor dem Bundeslager verbrachten die Sperber einige Nächte in der Nähe von London, besichtigten London und auf dem Weg zum Bundeslager machten sie noch einen Abstecher auf Brownsea Island. Nach dem Bundeslager machten sich die Patrouillen des Stammes auf den Weg nach Schottland, wo sie hajken gingen.

Sockenwechsler

Schimpfwort. Ein Pfadfinder spart an Kleidung, weil er dann auch weniger zu tragen hat. Die Kunst besteht darin, die Kleidung schon auf dem Lager so sauber zu halten, daß man nicht jeden Tag neue Wäsche braucht. Ist natürlich nicht ganz ernst gemeint, Hygiene ist auf Fahrt und Lager wichtig! -> "Warmduscher"

Sperberhof Finkendell

Kleiner aber sehr feiner Zeltplatz in Finkendell, den wir Sperber gepachtet haben. Jährlich ist der Sperberhof Ziel mehrerer Fahrten und seit der letzten Bauhütte haben wir sogar eine Sauna dort.

Spielidee

Pädagogischer Rahmen für ein Lager oder eine Freizeit. Meist ein bestimmtes Motto, wie z.B. "Robin Hood", "Orient", "Piraten", "Außerirdische",... Die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen verkleiden sich natürlich passend zur Spielidee. Geländespiele und alle Aktivitäten werden danach ausgerichtet ("Beduinenspiele", "Ritterturnier", "Markttage", "Bardenwettstreit",...).

Splitterbund

Von den im RdP zusmmengeschlossenen Pfadfinderverbänden verwendete Bezeichnung für eine Pfadfindergruppe, die sich von einem größeren Bund/Verband abgespalten hat. Für eine solche Abspaltung kann es verschiedene Gründe geben. Häufig sind es Meinungsunterschiede, die (leider) nicht bereinigt werden konnten und die letztlich zur Trennung führten. Häufige Abspaltungen in Deutschland führten zu einer großen Zahl dieser mittleren bis kleinen Splitterbünde. Der Begriff selbst wird zudem häufig von den betroffenen Gruppen als negativ empfunden und nicht gerne gehört.

SPOTKANIE

Lager des Deutschen Pfadfinderverband (DPV) das 1998 in Sulistrowice bei Sobtka (Polen) stattfand. Im Vorjahr war es wegen des Oder-Hochwassers abgesagt worden. Teilnehmerzahl: 400 Pfadfinderinnen und Pfadfinder. Einige wenige Sperber waren auch auf diesem Lager.

SS Arcadian

Fährschiff in die USA. Robert Baden-Powell lernte hier auf einer Reise im Januar 1912 die 22jährige Olave St. Clair kennen und lieben.

Stamm

Mehrere Pfadfindergruppen (Sippen) eines Pfadfinderverbandes am Ort schließen sich zu einem Stamm zusammen. Teilweise gibt es auch mehrere Stämme eines Verbandes an einem Ort, die meist unabhängig voneinander arbeiten und nur in bestimmten Bereichen kooperieren. Die Mitglieder eines Stammes wählen ihren Stammesführer. Dazu gibt es meist einen Stammesrat, der den Stammesführer bei Führungsaufgaben unterstützt und entlastet. (-> s.a. Vorstand, Stammesleiterrunde) In Brühl gibt es drei Stämme, die im DPBM sind, uns Sperber, die Wildkatzen und die Condoren. Ausserdem gibt es noch einen DPSG-Stamm.

Stamm Sperber

Wir, der Stamm Sperber, sind ein reiner Jungenstamm aus Brühl und gehören dem Deutschen Pfadfinderbund Mosaik an. Der Stamm wurde 1962 gegründet und hat heute etwa 120 Mitglieder. Mehr noch als in den meisten anderen Stämmen kommt aufgrund unserer Altersstruktur das Prinzip der Selbstorganisation und -führung von Kindern und Jugendlichen durch Jugendliche zum tragen, das die besondere Attraktivität auch für uns Rover ausmacht. Dennoch sehen wir uns gern bestimmten Traditionen verbunden. Auch ohne Mädchen (in Brühl z.B. im Stamm Wildkatzen anzutreffen) betätigen wir uns mit einigem Erfolg stark im Bereich musischer Arbeit und haben ein eigenes Stammesliederbuch "Der Barde" auf die Beine gestellt.

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